6 Wege, um möglichst günstig an Studienliteratur zu gelangen

Je ärmer der Student, desto leerer sein Bücherschrank? Der Trick aus der guten alten Schulzeit „Hat jemand ein Buch für mich?“ passt irgendwie auch nicht mehr so richtig?

Muss auch nicht mehr sein.

Hier ein paar Tipps, wie Du günstig oder sogar kostenlos an gute Literatur für dein Studium kommst.

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1. Die Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung, kurz „bpb“ hält eine Menge an Literatur bereit. Im Shop findet man neben vielen preisgünstigen Editionen auch reichlich kostenlose Bücher. Hier fallen dann lediglich die Versandkosten an, die man sich gut mit den KommilitonInnen teilen kann. Ein Großteil der Zeitschriften steht sogar kostenlos als PDF-Dateien zur Verfügung. Und die weiß-roten Bücher machen sich zudem sehr schick im Regal und erleichtern allen „Bücher-Farbsortierern“ mit Sicherheit das Leben.

2. Internetportale

Gut, ich gebe zu auf die Idee ist vielleicht auch schon jemand von Euch gekommen. Zwei Portale möchte ich Euch aber besonders ans Herz legen. Zum einen Jokers.de. Dieser gehört zum großen Weltbild-Verlag. Es gibt nur wenige Filialen, etwa in Leipzig. Im Online-Shop gibt es eine riesengroße Schnäppchen-Kategorie („Bücher unter 5 Euro“), in der ich schon oft interessante und wertvolle Bücher für 1-2 Euro abgreifen konnte – und das in einem nigelnagelneuen Zustand. Gleichzeitig ist es immer eine kleine Überraschung, was man dort zu finden vermag. Und das bringt einen so vielleicht auch durch furchtbar langwierige Vorlesungen…

Booklooker.de ist ein Marktplatz für Bücher, Hörbücher, Filme, Musik und Spiele. Hier findet man viele gebrauchte Bücher für wenig Geld. Hier lohnt es sich aber durchaus, einen genaueren Blick auf den Zustand und die Aktualität der Bücher zu werfen. Außerdem kann es helfen, sich auf einige wenige Händler zu konzentrieren um so bei den Versandkosten zu sparen.

3. In (d)einer (Hochschul)Bibliothek

Viele öffentliche Bibliotheken brauchen Platz für die neusten Auflagen und Neuerscheinungen und sind so gezwungen, ihre Regale immer wieder zu leeren. Gut für Dich: dadurch kann Literatur auch gerne mal gar nichts kosten. Meistens gibt es eine kleine Ecke, in der die aussortierten Bücher zu verschenken sind. Ich habe regelmäßig die „Zu Verschenken“-Ecke durchforstet und bin immer wieder mal fündig geworden. Ein interessantes Buch ganz umsonst – immer ein schönes Gefühl.

4. Facebookbörsen

Auch bei Facebook gibt es mittlerweile unzählige fachbezogene Literaturtauschbörsen/Verkaufsgruppen, in denen ausgediente Bücher günstig angeboten werden. Oder vielleicht hat in deiner Hochschulgruppe jemand aus einem höheren Semester genau das Buch abzugeben, das du suchst? Los geht’s!

5. Google Books (Downloader)

Google Books ist tatsächlich etwas, worauf ich während meines Studiums sehr häufig zurückgegriffen habe. Google ermöglicht einem in abertausende Bücher Einblick – wenngleich auch nicht auf alle Seiten. Aber oftmals benötigt man eh nur bestimmte Kapitel oder einige Anregungen. Mit Hilfe des „Google Book Downloaders“ kann man die Bücher ganz leicht als PDF-Version auf dem eigenen Rechner ablegen und gerät nicht in Not, nach wochenlanger Schreibabstinenz zu überlegen, wie eigentlich das Buch hieß, das man da zitiert hat..

6. Eine Steuererklärung einreichen

Kaum ein anderes Wort lässt es einem so kalt den Rücken runterlaufen. So ging es mir auch lange Zeit. Mittlerweile weiß ich: alles halb so schlimm! Und gerade als Student kann es sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen eine Steuererklärung einzureichen. Literatur, Technik, Semesterbeiträge… Mittlerweile gibt es hierzu zahlreiche kostenlose Seminare oder Infoportale auf denen man sich zu diesem Thema belesen kann. Trau Dich!

Ich hoffe, es war der ein oder andere brauchbare und neue Tipp für Dich dabei! Wenn ich noch eine irre Möglichkeit vergessen habe zu erwähnen, lass es mich gerne wissen. Kommentiere einfach meinen Beitrag oder schreib mir doch eine Mail!